Monat: April 2021

Lufthansa, D-ABYU

Lufthansa, D-ABYU

Vor mehr als einem Monat landete der D-ABYU registrierte Jumbojet der Lufthansa in Fuhlsbüttel (wir berichteten). Hier unterzog sich die Boeing 747-830 einer Wartung in den Hallen der Lufthansa Technik. Eigentlich sollte der Vierstrahler bereits vor einer knappen Woche Hamburg verlassen, jedoch verzögerte sich der Abflug auf Grund von nicht näher genannten Problemen. Am heutigen Nachmittag nun hob die Boeing 747 dann von der Startbahn 05 ab und flog zurück nach Frankfurt (FRA). Dort soll sie sehr bald wieder im Passagierdienst eingesetzt werden.

Aviation photo
D-ABYU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die auf den Namen „Köln“ getaufte Maschine ist mittlerweile knapp über sechs Jahre alt. Erstmals hob sie am 5. März 2015 auf dem Boeingwerksgelände im amerikanischen Everett (PAE) ab. Schon am 30. April des selben Jahres nahm die Lufthansa die 747 ab und überführte sie nach Frankfurt. Dort trifft D-ABYU auf insgesamt 18 weitere Boeing 747-8 in der Flotte der Lufthansa. Diese sollen, trotz der Krise, anders als andere Flugmuster, der Flotte erhalten bleiben. So wird diese Boeing auch in Zukunft komfortabel maximal 364 Passagiere in vier Klassen in ferne Länder dieser Welt fliegen.

Ural Airlines, D-AVYA (VP-BKY)

Ural Airlines, D-AVYA (VP-BKY)

Eine Airline die man bislang noch nie im Linienbetrieb am Hamburger Flughafen sah ist die russische Ural Airlines. Am heutigen frühen Abend besuchte dennoch ein Airbus A321neo der Airline mit Sitz in Jekaterinburg (SVX) den Airport. Jedoch war dies nur der obligatorische Low Approach zum Test nach dem Erstflug der Maschine. Gestartet war der werksneue Zweistrahler zuvor in Finkenwerder (XFW) und kehrte dorthin auch wieder zurück. Das später VP-BKY registrierte Flugzeug absolvierte ihren Erstflug größtenteils über der Nordsee und Schleswig-Holstein. Für den Low Approach gen Ende des Testflugs nutzte der mit der Testkennung D-AVYA ausgestattete Airbus A321-251NX die Landebahn 33.

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D-AVYA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Auslieferung in einigen Tagen/Wochen wird der Airbus insgesamt 236 Passagieren in einer Klasse Platz bieten. In der Flotte der Ural Airlines trifft VP-BKY dann auf bereits zwei weitere Airbus A321neo, sowie auf 17 A321, drei A320neo, 23 Airbus A320 und fünf A319. Jedoch wird dies keine reine Airbusflotte bleiben, denn Ural Airline hat ingesamt auch 14 Flugzeuge des Musters Boeing 737 MAX 8 bestellt. Davon hatten bereits zwei ihren Erstflug im amerikanischen Renton (RNT).

Aerotranscargo, ER-BBB

Aerotranscargo, ER-BBB

Wie bereits bei der Landung erwähnt (hier gehts zum Artikel), nächtigte ER-BBB der Aerotranscargo auf dem Vorfeld 2. Am heutigen Morgen startete die Boeing 747-433(BDSF) dann wieder vom Hamburger Flughafen um nach Nur-Sultan zurückzufliegen. Von dort beginnt für den Vierstrahler der nächste Frachtcharterauftrag.
Für den Start in Fuhlsbüttel rollte die Boeing jedoch diesmal recht ungewöhnlich. Von der Parkposition 91 auf dem Vorfeld 2 wurde die 747 auf den Taxiway D1 gepusht und ließ dort die Triebwerke an. Von dort rollte das Frachtflugzeug auf das Vorfeld 1 und kreuzte dabei die Piste 33. Über das Vorfeld 1 ging es dann direkt zum Lineup der Startbahn 33 von wo ER-BBB dann auch abflog.

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ER-BBB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Grund für dieses ungewöhnliche Routing am Boden und den kleinen Umweg, waren Bauarbeiten auf einem Teil des Vorfeld 4 am Geschäftsfliegerzentrum. Hier wäre wohl der Abstand zwischen Bauarbeiten und Flugzeug sehr klein geworden. Dieser Gefahr wollte man sowohl die Bauarbeiter als auch das knapp 30 Jahre alte Flugzeug nicht aussetzen. Der Besuch der ER-BBB war wohl nicht der letzte einer Boeing 747 der Aerotranscargo in Fuhlsbüttel. Denn für die kommenden Tage und Wochen sind bereits weitere Flüge geplant und/oder in Aussicht gestellt worden.

Government of Kazakhstan, UP-A3001

Government of Kazakhstan, UP-A3001

Der letzte Besuch dieses Airbus ist bereits fast zwei Jahre her. Im Mai 2019 setzte der UP-A3001 registrierte A330 der Regierung Kasachstans zuletzt in Fuhlsbüttel auf (wir berichteten). Am heutigen Morgen besuchte der Airbus A330-243 Prestige den Hamburger Flughafen erneut. Zuvor war der Zweistrahler vom kasachischen Flughafen Nursultan Nazarbayev (NQZ) gestartet und setzte über die Landebahn 15 hier in Hamburg auf. Grund für den erneuten Besuch ist eine Wartung bei der hiesigen Lufthansa Technik.

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UP-A3001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 13 Jahre alte Maschine hob erstmals am 20. September 2007 im französischen Toulouse (TLS) ab. Eigentlich sollte Tesla Air den A330 betreiben, jedoch fliegt seit dem Auslieferung am 9. März 2010 die kasachische Staatsfluggesellschaft Berkut Air den Airbus für die Regierung Kasachstans. Zuvor unterzog sich das Regierungsflugzeug mit der heutigen Kennung UP-A3001 in Finkenwerder einem mehrjährigen Umbau. Dazu wurde unter anderem eine VIP-Kabine eingebaut, sowie die Maschine final lackiert.

Aerotranscargo, ER-BBB

Aerotranscargo, ER-BBB

Nur einige Minuten nachdem ER-BAJ der Aerotranscargo in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten), setzte mit ER-BBB eine weitere Boeing 747 der Airline am Hamburger Flughafen auf. Auch dieser Frachtjumbo kam aus Asien über die kasachische Hauptstadt Nur-Sultan (NQZ) nach Hamburg. Zudem brachte diese Boeing 747-433(BDSF) auch wieder Waren die im Kampf gegen das Coronavirus dringend benötigt werden.

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ER-BBB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Anders jedoch als die ER-BAJ verbleibt die beinahe 30 Jahre alte Boeing bis zum Montagmorgen bei uns am Flughafen auf dem Vorfeld 2. Eigentlich flog die 747 ursprünglich als Passagierflugzeug von August 1991 bis in den Januar 2005 bei Air Canada. Danach wurde die Maschine in Israel zur Frachtmaschine umgebaut und von Honeywell International, Air China Cargo, ACT Airlines, Saudi Arabian Airlines und ACG Air Cargo Global eingesetzt. Seit dem 11. September des vergangenen Jahres steht sie nun in Diensten der Aerotranscargo und fliegt während der Coronapandemie dringende Fracht zwischen Asien und Europa.

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