Monat: April 2021

Ruler’s Flight Sharjah, A6-ESH

Ruler’s Flight Sharjah, A6-ESH

Einige Tage gab es nun schon keine Flugbewegung die in Verbindung mit der Lufthansa Technik (LHT) stand. Bis zum heutigen frühen Nachmittag. Mit A6-ESH landete ein Airbus A319-133(CJ) der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammenden Ruler’s Flight Sharjah in Fuhlsbüttel. Der Zweistrahler kam vom Sharjah International Airport (SHJ), legte jedoch auf seinem Weg nach Hamburg einen Zwischenstopp im britischen Farnborough (FAB) ein. Nach der Landung rollte der Airbus auf das Gelände der Lufthansa Technik.

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A6-ESH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der bald 22 Jahre alte Airbus A319 wurde in Finkenwerder (XFW) gebaut und hob dort am 28. Mai 1999 zum ersten Mal ab. In der Folge baute Airbus die Maschine nach den Wünschen der Herrscherfamilie der Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Erst ein knappes Jahr später am 29. März 2000 wurde das Flugzeug mit VIP Kabine ausgeliefert und übergeben. Seitdem trägt der Airbus auch die Kennung A6-ESH und war bereits einige Mal in den Hallen der LHT in Hamburg zu Gast.

Aerotranscargo, ER-BBC

Aerotranscargo, ER-BBC

Nahezu alle Flugzeuge in der Flotte der moldawischen Aerotranscargo haben in den letzten Wochen und Monaten nun Hamburg besucht, bis auf zwei… Bislang fehlten die Boeing 747 mit den Kennungen ER-BBC und ER-BAM. Am heutigen Morgen reduzierte sich die Zahl der noch fehlenden Maschinen auf lediglich eine, denn ER-BBC setzte über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel auf. Wieder aus China über den kasachischen Flughafen Nur-Sultan (NQZ) kommend, brachte die Boeing 747-433(BDSF) wieder einmal Fracht im Kampf gegen die Coronapandemie. Nach der Landung rollte der Vierstrahler auf das Vorfeld 2 zum Entladen. Knapp drei Stunden soll der Jumbojet wieder zurück nach Kasachstan fliegen.

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ER-BBC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 30 Jahre alte Boeing 747 hob erstmals am 15. Februar 1991 im amerikanischen Everett (PAE) ab. Bereits am 4. Juni des selben Jahres stieß sie dann zur Flotte der Air Canada, die das Flugzeug bis in das Jahr 2004 betrieb. In der Folge erfolgte der Umbau zum Frachtflugzeug, dessen Vorzüge sich zuerst Air China Cargo ab Juni 2006 sicherte. Über die türkische ACT Cargo (ab August 2013) und die slowakische ACG Air Cargo Global (ab November 2016) gelangte das Langstreckenflugzeug schließlich am 6. Oktober des vergangenen Jahres zu Aerotranscargo. Die Grundlackierung der ACG Air Cargo Global behielt die nun mehr ER-BBC registrierte Maschine bei. Es wurde lediglich das Logo aus dem Leitwerk entfernt und die Titel der Aerotranscargo auf dem Rumpf hinzugefügt.

Nordwind Airlines, VQ-BJA

Nordwind Airlines, VQ-BJA

Bereits am gestrigen Abend landete mit VQ-BJA eine Boeing 777 der russischen Nordwind Airlines in Fuhlsbüttel. Anders jedoch als bei den vorherigen Besuchen dieses Flugzeugtyps der Fluggesellschaft mit Sitz im Moskau, war diese Triple Seven schneeweiß lackiert. Die Boeing 777-212(ER) kam vom chinesischen Flughafen Nanjing (NJK) und brachte Fracht die in Zusammenhang mit dem Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland zusammenhängt. Die Nacht verbrachte der Zweistrahler dann auf dem Vorfeld 2, ehe er am heutigen Morgen wieder in Richtung Nanjing aufbrach.

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VQ-BJA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als 18 Jahre alte Maschine wurde ursprünglich von Singapore Airlines betrieben die sie am 11. Oktober 2002 im amerikanischen Everett (PAE) bei Boeing abnahm. Dort flog sie bis Ende Januar des Jahres 2015. Was dann folgte ist eigentlich eines Flugzeugs in diesem Alter nicht würdig. Vom Frühjahr 2015 bis Ende Januar 2018 stand das Langstreckenflugzeug in der kalifornischen Wüste in Victorville (VCV). In der Folge wurde die 777 dann nochmal einige Monate nicht weit weg auf dem San Bernardino International Airport (SBD) geparkt. Erst im Dezember 2017 übernahm Nordwind Airlines die Boeing und gab ihr die Kennung VQ-BJA. Es dauerte jedoch abermals einige Monate bis zur endgültigen Indienststellung Mitte Mai 2018. Seitdem bietet die Maschine 440 Passagieren in einer Klasse Platz.

Belgian Air Force, CT-03

Belgian Air Force, CT-03

Am heutigen Nachmittag schaute kurz ein Airbus A400M-180 der belgischen Luftstreitkräfte vorbei. Auf seinem Flug vom ungarischen Flughafen Budapest Liszt Ferenc (BUD) zur belgischen Melsbroek Air Base (EBMB) auf dem Flughafen Brüssel (BRU), absolvierte das militärische Transportflugzeug zwei sogenannte Low Approaches und flog dann weiter in Richtung Belgien. Dabei setzte die CT-03 registrierte Maschine zur Landung über die Bahn 15 an und startete einige Momente später wieder durch. Beim zweiten Mal jedoch wesentlich früher als beim ersten Versuch, der zu Trainingszwecken durchgeführt wurde.

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CT-03 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der gerade mal erst etwas über ein halbes Jahr alte Airbus A400M ist das jüngste Mitglied in der Flotte der belgischen Air Force. Sie übernahm das Flugzeug erst am 3. März diesen Jahres. Erstmals hob der viermotorige Schulterdecker zuvor am 7. Oktober des vergangenen Jahres im spanischen Sevilla (SVQ) ab. Gemeinsam mit den Streitkräften Luxemburgs möchten die Belgier neben CT-03 insgesamt sieben weitere Airbus A400M betreiben. Bislang wurde jedoch erst drei ausgeliefert. Seit dem letzten Jahr werden diese auf der Vliegbasis Melsbroek auf dem militärischen Teil des Flughafen Brüssel stationiert, der Heimat von Belgiens 15. Wing Luchttransport. Der kleine Staat Luxemburg beteiligt sich dabei an der Finanzierung eines A400M und stellt zudem je sechs Piloten und Ladungsmeister die dort ausgebildet und stationiert werden.

Airbus Transport International, F-GSTA

Airbus Transport International, F-GSTA

Mit der Indienststellung der Beluga XL war schnell klar, dass die Zeit der aktuellen Arbeitstiere von Airbus sich dem Ende neigt. Still und heimlich wurde so bereits mit F-GSTB im vergangenen Jahr die Beluga Nummer 2 aus dem Dienst genommen und auf dem Flughafen Bordeaux (BOD) geparkt. Gleiches Schicksal ereilte Ende März der Airbus A300-608ST mit der Nummer 3 in der Flotte. Am gestrigen Abend nun startete mit F-GSTA die Nummer 1 zum vermutlich kommerziell letzten Mal von Finkenwerder mit dem Ziel Toulouse (TLS). Auch diese Beluga soll zeitnah nach Bordeaux überführt und dort geparkt werden.

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F-GSTA at Hamburg – Finkenwerder
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die älteste der insgesamt fünf Airbus A300-608ST Beluga hat mittlerweile schon mehr als 26 Dienstjahre auf dem Buckel. Erstmals und unter großem medialen Interesse, nicht zuletzt auf Grund der ungewöhnlichen aber praktischen Rumpfform, hob die Maschine am 13. September 1994 im französischen Toulouse (TLS) ab. Seit ihrer Indienststellung am 25. Oktober 1995 flog sie somit diverse Flugzeugteile zwischen den verschiedenen Airbusstandorten in Europa hin und her und sicherte somit den reibungslosen Bau unzähliger Flugzeuge. Mit dem Ausscheiden von F-GSTA verbleiben nun lediglich zwei weitere ältere Beluga in der Flotte von Airbus. Zwei Beluga XL, neurer Bauart auf Basis des A330, sind bereits im Dienst. Die Allererste jedoch dient Airbus noch für technischen Tests. Insgesamt möchte der Flugzeugbauer sechs Flugzeuge diesen Typs betreiben.

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