US Air Force, 84-0085

US Air Force, 84-0085

Am heutigen Vormittag besuchte die US Air Force den Hamburger Flughafen. Wer nun allerdings an großes Fluggerät gedacht hatte, wird leider enttäuscht. Denn mit 84-0085 setzte ein Learjet 35 C-21A zur Landung über die Landebahn 23 an. Anders als beim letzten Mal (wir berichteten) landete Sie allerdings nicht, sondern absolvierte nur einen Low Approach.

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84-0085 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die im Jahre 1984 gebaute Maschine ging nach ihrer Auslieferung direkt an US Air Force. Dort erhielt sie auch die Kennung 84-0085. Sie gehört zum 86th Airlift Wing das auf der Ramstein Air Base beheimatet ist und dem dortigen 76th Airlift Squadron. Aktuell gehören dem Geschwader Flugzeuge der Muster Learjet C-21A und Gulfstream C-37A Gulfstream V an.

Lufthansa, D-ABYA

Lufthansa, D-ABYA

Am heutigen Vormittag landete mit der D-ABYA erneut eine Boeing 747-8i der Lufthansa bei uns, um wie schon ihre vier Schwester-Maschinen (mit den Kennungen D-ABYI, D-ABVM, D-ABVZ und D-ABVW) auf dem Gelände der Lufthansa Technik zwischengeparkt zu werden. Wie auch schon die D-ABYH war auch diese Boeing bis zu Ihrem Überführungsflug nach Fuhlsbüttel im regulären Liniendienst eingesetzt worden. Da die Lufthansa seit Ende, Oktober auf einigen Strecken, auf denen bisher die Boeing 747-8i zum Einsatz kam, nun den kleineren Airbus A350-900 einsetzt, wird sie nun vorerst nicht mehr benötigt.

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D-ABYA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Auf Ihrem Flug nach Hamburg absolvierte die Boeing noch einen Maintenance Acceptance Flight, der nach einer großen Wartung und Tausch eines wichtigen Bestandteils durchgeführt werden muss. Dieser Testflug führte die Boeing über Hessen, Niedersachsen und zum Schluss die Nordsee ehe es für ein Low Approach nach Fuhlsbüttel ging. Nach ihrem Low Approach drehte sie eine kurze Schleife über Hamburg, ehe die Boeing über die Landebahn 23 aufsetzte und anschließend zur Lufthansa Technik rollte.


Quelle: flightradar24.com

Eine weitere Besonderheit dieses Jumbos ist, dass er die erste Maschine war, der im Februar 2018 die neue Lufthansa Lackierung erhalten hat. Im Anschluss an die Lackierarbeiten in Rom landetet die D-ABYA zum ersten Mal mit der neun Lackierung bei uns in Hamburg für einen Kurzbesuch bei der hiesigen Lufthansa Technik. Auch auf der Deutschland-Tour zur Vorstellung der neuen Lackierung schaute das D-ABYA registrierte Flugzeug am Hamburg Airport vorbei.

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D-ABYA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die achteinhalb Jahre alte Boeing 747 wurde am 1. Mai 2012 im amerikanischen Everett (PAE) an die Lufthansa übergeben und nach Frankfurt überführt. Neben der Kennung D-ABYA erhielt das Langstreckenflugzeug auch den Taufnamen „Brandenburg“. Knapp zwei Jahre später erhielt die Maschine dann eine neue Kabinenkonfiguration. Seitdem finden acht Gäste in der First-, 80 Reisenden in der Business-, sowie 32 und 244 Reisenden in der Premium Economy- bzw. Economy-Class Platz. Angetrieben wird das Flugzeug von vier General Electric GEnx-2B67 mit je maximal 296 kN Schubkraft.

Deutsche Luftwaffe, 15+01 & 15+02

Deutsche Luftwaffe, 15+01 & 15+02

Gleich zwei Airbus A319 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung landete am Morgen in Fuhlsbüttel. Zuerst setzte 15+01 (ein Airbus A319-133(CJ)) über die Landebahn 23 am Hamburger Flughafen auf und rollte dann auf das Gelände der Lufthansa Technik.

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1501 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dort soll die mehr als elf Jahre alte Maschine gewartet werden. In der Flotte der Deutschen Luftwaffe fliegt der Zweistrahler seit dem 31. März 2010. Zuvor wurde das in Finkenwerder (XFW) gebaute Flugzeug bei der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel für die Anforderungen der Flugbereitschaft ausgerüstet. Dazu gehört unter anderem eine VIP-Kabinenausstattung.

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1502 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Weniger als eine Stunde später landete mit 15+02 der zweite Airbus A319-133(CJ) am Hamburg Airport. Die Maschine kam ebenfalls aus Köln (CGN), holte jedoch lediglich der Crew des zuvor gelandeten Airbus der Flugbereitschaft ab.
Auch dieser mehr als elf Jahre alter A319 wurde in Finkenwerder gebaut und bei der Lufthansa Technik unter anderem mit einer VIP-Kabine ausgestattet. Seit der Übernahme am 7. Juni 2010 durch die Luftwaffe trägt das Flugzeug die Kennung 15+02.

AIR X Charter, 9H-YOU

AIR X Charter, 9H-YOU

Am frühen Morgen landete kurz vor Sonnenaufgang mit 9H-YOU eine Bombardier Challenger 850 (CL-600-2B19) der maltesischen AIR X Charter in Fuhlsbüttel. Das Geschäftsreiseflugzeug auf Basis einer Bombardier CRJ-200 setzte über die Landebahn 23 auf. Zuvor war die Maschine vom zypriotischen Flughafen Larnaka (LCA) gestartet. Nach der Landung parkte der Zweistrahler auf dem Vorfeld 2.

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9H-YOU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 12 Jahre alte Challenger wurde zunächst am 14. Oktober 2009 im kanadischen Montreal (YMX) an die irische Private Sky ausgeliefert. Dort flog sie mit einer VIP Kabine, ehe am 27. April 2016 die maltesische AIR X Charter die Bombardier übernahm und sie mit 16 Sitzplätzen ausstattete. Seitdem trägt sie auch die Kennung 9H-YOU.

Government of Uzbekistan, UK001

Government of Uzbekistan, UK001

Eigentlich sollte die Boeing 787 der Regierung aus Usbekistan bereits am gestrigen ereignisreichen Tag einen Testflug absolvieren. Allerdings hob der Zweistrahler gestern dann doch nicht ab. Dies holte der Dreamliner dann am heutigen Vormittag nach. Das Flugzeug mit der Kennung UK001 startete über die Startbahn 23 zum wahrscheinlich letzten Testflug vor der Übergabe an die usbekische Regierung in einigen Tagen. Der mehr als fünf Stunden dauernde Testflug führte die Boeing 787-8 Dreamliner über die Nordsee, Niedersachen, die Niederlanden und Schleswig Holstein.

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UK001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas mehr als zwei Jahre alte Boeing ist gestern auf den Tag genau bereits zwei Jahre bei der Lufthansa Technik zu Gast, um hier die Kabine ausgestattet zu bekommen. Zuvor hob der Dreamliner das erste Mal am 10. Oktober 2018 im amerikanischen Everett (PAE) ab. In der Folge wurde das Flugzeug Ende Oktober des gleichen Jahres in San Bernardino (SBD) lackiert. Nach der Übergabe wird Uzbekistan Airways die 787 für die Regierung betreiben.

Lübeck Air, SE-MDB

Lübeck Air, SE-MDB

Nachdem bereits Anfang des Monats die einzige ATR 72 der Lübeck Air auf Grund von schlechter Witterung nach Fuhlsbüttel umgeleitet worden war, wiederholte sich dieses Movement am gestrigen Abend. Auf Grund von dichten Nebel würde SE-MDB aus München (MUC) nach Hamburg umgeleitet und parkte über Nacht auf dem Vorfeld 1. Am heutigen Mittag hob die ATR 72-500 zu einem sehr kurzen Positionierungsflug nach Lübeck (LBC) wieder ab, um morgen wieder im normalen Linienbetrieb der kleinen Airline zu fliegen.

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SE-MDB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 12 Jahre alte ATR 72-500 (72-212A) übernahm die erst in diesem Jahr gegründete Lübeck Air am 21. Juli diesen Jahres. Aktuell wird das 60 Passagiere fassende Flugzeug von der dänischen Alsie Express für Lübeck Air betrieben. Zuvor waren bereits die irische Aer Arann, die schwedischen Golden Air, Braathens Regional und BRA – Braathens Regional Airlines Betreiber der Maschine.

Royal Thai Air Force, HS-TYW

Royal Thai Air Force, HS-TYW

Nachdem bereits am Vormittag die B747-8 aus dem Oman zu einem Testflug aufbrach (wir berichteten), verließ uns am Mittag dann der A320 (Registrierung HS-TYW) der Royal Thai Air Force endgültig in Richtung Thailand. Gelandet war der A320 erstmalig im Februar bei uns (wir berichteten) und verschwand bis Ende Oktober in einer Halle auf dem Lufthansa Technik Gelände. Im Oktober absolvierte der A320 dann gleich drei Testflüge allerdings noch mit seiner französischen Airbus Testregistrierung (hier gehts zum Artikel). Nun ist er auf dem Weg nach Thailand, allerdings nicht auf direkten Wege. Sein Routing führt den Airbus zunächst nach Dubai(DXB), ehe es von dort weiter nach Bangkok (BKK) geht.

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HS-TYW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Erstmalig hob der Airbus am 31. Januar diesen Jahres in Toulouse (TLS) ab. Angetrieben wird der Zweistrahler von zwei CFMI CFM56-5B4/3. Die HS-TYW ist nun schon der zweite Airbus A320 in der Flotte der Royal Thai Air Force. Bisher trug der A320 die Testkennung F-WJKH.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Kurz nach dem Airbus A340 der Hi Fly Malta, startete dann die Boeing 747-8H0(BBJ) der Royal Flight Of Oman zu einem weiteren Testflug. Bereits am gestrigen Tag startete die seit dem 25. Oktober sich bei der Lufthansa Technik befindende Boeing (wir berichteten) zu einem Testflug. Offenbar gab es bei dem gestrigen Testflug ein Problem an einer der Türen, sodass der heutige kurze Testflug unter Anderem auch der Behebung diesen Problems galt.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Somit könnte die acht Jahre alte Boeing bald die Hallen der Lufthansa Technik verlassen, um zurück in den Oman fliegen. Erstmalig landete der Jumbojet im Frühjahr diesen Jahres am Hamburger Flughafen, um bei der Lufthansa Technik ausgestattet zu werden.

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Am heutigen Vormittag verließ erstmals 9H-SUN den Hamburger Flughafen bei Tageslicht. Leider verpasste der Airbus A340-312 dabei nur knapp ein Sonnenloch im Hochnebel. Nachdem der Vierstrahler seit dem vergangenen Montag auf dem Vorfeld 2 (Position 91C) stand, setzte das Langstreckenflugzeug heute seinen Weg fort. Dieser führt die Maschine zunächst nach Islamabad (ISB) in Pakistan und im weiteren Verlauf ins südkoreanische Seoul (ICN). Dennoch ist zu erwarten, dass das Flugzeug der Hi Fly Malta auch in den nächsten Tagen wieder mit Ausrüstung gegen die Coronapandemie nach Fuhlsbüttel zurückkehrt.

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Beim heutigen Start nutzte der mehr als 20 Jahre alte Airbus die Startbahn 33 und rollte zuvor am Geschäftsfliegerzentrum (GAT) vorbei. In der Vergangenheit ist der am 1. Dezember 2000 ausgelieferte A340 bereits für AOM French Airlines, Air Lib, SriLankan Airlines, sowie für Corsair und eben Hi Fly Malta unterwegs gewesen. Aktuell besitzt das ursprüngliche Passagierflugzeug mit der Kennung 9H-SUN keine Sitzplätze mehr, um mehr Platz für Fracht zu schaffen.

Luxair, LX-LGE

Luxair, LX-LGE

Heute landete die LX-LGE eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8, die seit zwei Tagen die Sonderbeklebung „#LuxairStandsUp“ trägt erstmalig bei uns am Airport. Bei dieser Sonderbeklebung handelt es sich um eine Aktion, die Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen lenken soll (hier geht es zur Pressemeldung von Luxair). Hierfür wurden die blauen Logos sowie die Schriftzüge der Luxair gegen selbige in der Farbe Orange getauscht, die als Aktionssymbol von den Vereinten Nationen vor über 20 Jahren beschlossen wurde. Die Bombardier Dash 8 kam dabei aus Saarbrücken (SCN) und flog knapp eine Stunde später dorthin wieder zurück.

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LX-LGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als elf Jahre alte Dash 8 wurde am 18. Dezember 2009 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) an Luxair ausgeliefert. Seitdem trägt sie die Kennung LX-LGE und bietet 76 Passagieren Platz. Erst seit Mittwoch trägt sie zudem die bereits erwähnte Sonderbeklebung mit der Botschaft „#LuxairStandsUp“.

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