Blue Air, YR-BMR

Blue Air, YR-BMR

Auch wenn das Coronavirus die Luftfahrtindustrie schwer getroffen hat, so integrieren einige Airlines weiterhin neue oder gebrauchte Flugzeuge in ihre Flotte. So übernahm die die rumänische Blue Air erst vor kurzem ihre erste Boeing 737-7K2(WL). Das Flugzeug mit der Kennung YR-BMR landete am heutigen Morgen in Fuhlsbüttel aus der rumänischen Hauptstadt Bukarest (OTP) kommend. Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt flog der Zweistrahler über die Startbahn 33 wieder ab.

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YR-BMR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Blue Air übernahm mit YR-BMR allerdings kein fabrikneues Flugzeug. Die bereits mehr als 17 Jahre alte Boeing 737 wurde ursprünglich am 25. April 2003 im amerikanischen Renton (RNT) an die niederländische Transavia ausgeliefert. Vom 18. November 2013 bis Ende Mai diesen Jahres flog die Maschine dann als OY-JTS für die dänische Jet Time. Im Zuge dessen war die 737 bpsw. am 10. Dezember 2018 bereits in Hamburg zu Gast. Seit dem 24. August nun betreibt Blue Air das Flugzeug. Allerdings nicht in der typisch blau-weißen Lackierung, sondern in einem einfacheren weißen Farbschema.
Aktuell betreibt die rumänische Airline eine reine Boeing 737 Flotte bestehend aus drei 737-300, zwei 737-400, sechs 737-500, einer 737-700 und zehn 737-800. Darüber hinaus bestellte die Airline eine Boeing 737 Max 8, mit einer Option auf zwei weitere.

Deutsche Luftwaffe, D-AGAF (10+03)

Deutsche Luftwaffe, D-AGAF (10+03)

Am heutigen Vormittag traute sich der erste Airbus A350-941 für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung erstmals nach der offiziellen Übergabe vom Gelände der Lufthansa Technik. Die Übergabe des Flugzeugs mit der späteren Kennung 10+03 fand am 20. August diesen Jahres in den Hallen der LHT statt (wir berichteten). Für das Langstreckenflugzeug ging es mittels Schlepper einmal quer über den Flughafen zum Bahnkopf der Landebahn 15, um dort unter anderem Triebwerkstests zu absolvieren. Für die Dauer des Tests – knapp 2 Stunden – blieb dafür die Bahn 15/33 gesperrt und der landende und startende Verkehr wurde über die Bahn 23 abgewickelt.

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D-AGAF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach den erfolgreichen Tests wurde die aktuell immer noch als D-AGAF registrierte Maschine wieder vor die Hallen der Lufthansa Technik gezogen. Somit steht den ersten Testflügen seitens der Luftwaffe in einigen Tagen sicherlich wenig im Weg. Welche Kennung die zukünftige 10+03 dann allerdings tragen wird, ist bislang immer noch nicht bekannt.
Jedoch ist der Taufname des A350 nun offenbar bekannt. Das Langstreckenflugzeug wird den Namen „Kurt Schuhmacher“ erhalten. Diesen trägt aktuell auch noch der 10+23 registrierte Airbus A310 aus der Flotte der Flugbereitschaft.

Government of Uzbekistan, UK001

Government of Uzbekistan, UK001

Monatelang bekam man die Boeing 787-8 Dreamliner der usbekischen Regierung nicht zu Gesicht und nun brach der Langstreckenjet am heutigen Morgen schon zu seinem zweiten Testflug innerhalb von zwei Tagen auf (hier gehts zum Artikel des ersten Flugs). Dafür nutzte der Zweistrahler mit der Kennung UK001 die Startbahn 33 und den trotz NOTAM eigentlich gesperrten Taxiway G vorbei am GAT. Zur Zeit befindet sich die Boeing noch in der Luft, denn der Testflug soll heute viele Stunde dauern, bevor das Flugzeug wieder zur Lufthansa Technik zurückkehren wird.

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UK001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Eventuell finden noch weitere Testflüge der UK001 registrierten 787 statt. Bislang ist dazu allerdings noch nicht viel bekannt. Die zwei Jahre alte Boeing bleibt somit dem Hamburger Flughafen wohl noch ein bisschen erhalten.

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UK001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Government of Uzbekistan, UK001

Government of Uzbekistan, UK001

Fast in Vergessenheit geraten, in letzter Zeit ab und an vor den Hallen der Lufthansa Technik und immer noch am Hamburger Flughafen: Die Boeing 787-8 Dreamliner der Regierung aus Uzbekistan. Am 27. November 2018 landete das Flugzeug mit der Kennung UK001 im Nebel in Fuhlsbüttel (wir berichteten). In der Folge war der Dreamliner monatelang nicht zu sehen und traute sich erst vor einigen Monaten erstmals vor die Hallen der LHT. Seitdem fanden diverse Bodentests nach den umfangreichen Umbaumaßnahmen am Flugzeug statt.
Am heutigen Nachmittag hob die 787 dann erstmals nach der langen Umbauzeit zu einem gut dreistündigen dauernden Testflug ab. Dieser führte den Zweistrahler über nahezu komplett Norddeutschland.

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UK001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bevor die 787-8 dann an die Regierung aus Uzbekistan final übergeben wird, findet sicherlich noch der ein oder andere Testflug der Maschine statt. UK001 wird nach der Auslieferung von Uzbekistan Airways für die Regierung des asiatischen Landes betrieben. Der mittlerweile zwei Jahre alte Dreamliner wurde ursprünglich in Everett (PAE) gefertigt und wird von zwei General Electric GEnx-1B angetrieben.

Aegean Airlines, D-AYAT (SX-NAA)

Aegean Airlines, D-AYAT (SX-NAA)

Kurz nachdem der erste Airbus A321neo für AirBlue dem Airport auf seinem Erstflug einen Besuch abstattete (hier geht zum Artikel), setzte der erste A321neo für Aegean Airlines zur Landung in Fuhlsbüttel an. Die Maschine mit der Testkennung D-AYAT (später SX-NAA) flog gerade einmal weniger als zwei Stunden ihren ersten Flug. Diesen absolvierte sie größtenteils über Mecklenburg-Vorpommern. Anders als der AirBlue Airbus startete der A321-271NX der griechischen Airline noch vor der Landebahn 15 durch und kehrte danach nach Finkenwerder (XFW) zurück.

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D-AYAT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 1987 gegründete griechische Airline hat insgesamt zehn Airbus A321neo bei dem europäischen Flugzeugbauer bestellt. SX-NAA wird in einigen Tagen/Wochen der erste aktualisierte Zweistrahler mit neo-Triebwerken in der Flotte der Aegean Airlines werden. Darüberhinaus betreibt die Fluggesellschaft nun eine reine Airbusflotte mit einem A319, 35 A320, fünf A320neo (15 weitere sind bestellt) und zehn A321.

AirBlue, D-AZAQ (AP-???)

AirVlue, D-AZAQ (AP-???)

Am heutigen Nachmittag besuchte der erste für AirBlue bestimmte Airbus A321neo, mit der MSN (Baunummer) 9560, den Flughafen in Fuhlsbüttel. Grund hierfür war wie immer die Durchführung des obligatorischen Low-Approach’s am Ende des ersten Testflugs. Dieser Airbus A321neo wird der erste werksneue Airbus sein, welcher AirBlue in die Flotte aufnehmen wird.

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D-AZAQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Der Airbus, welcher von zwei CFM Leap-1A32 angetriebenen wird, wird nach seiner Auslieferung bis zu 215 Passagieren Platz bieten. Abgesehen von der neuen A321neo betreibt die pakistanische Airline aktuell noch je fünf weitere Airbus A320 und A321. Gegründet wurde die private pakistanische Airline „Airblue“ im Jahre 2003 und fliegt seit dem mit einer reinen Airbusflotte.

Acropolis Aviation, G-NOAH

Acropolis Aviation, G-NOAH

Nach fast vier Wochen hob der Airbus A319CJ, mit der Registrierung G-NOAH, heute erstmalig wieder ab. Grund hierfür war ein knapp zweistündiger TestFlug, welcher sehr stark dem eines Erstflugs von Airbus ähnelte. Den zweistündige Flug absolvierte der A319CJ über Schleswig-Holstein und landete anschliessend wieder auf der Landebahn 15 mit ausgefahrener Ram Air Turbine (RAT).

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G-NOAH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Der mehr als elf Jahre alte Airbus A319 wurde in Finkenwerder (XFW) gefertigt und hob dort zum ersten Mal am 12. März 2009 ab. Am 25. März wurde er dann an Acropolis Aviation übergeben und flog von Finkenwerder nach Toulouse (TLS), um dort seine VIP-Kabinenausstattung zu erhalten. Am 19. März 2010 wurde der Airbus dann über Finkenwerder und Farnborough zum britischen Bournemouth International Airport (BOH) geflogen.

Czech Air Force, 2601

Czech Air Force, 2601

Um die Crew für die 2801 der tschechischen Luftstreitkräfte zu bringen, bedienten sich selbige heute mit 2601 einer Let L-410. Das zweimotorige Kurzstrecken-Transportflugzeug der Czech Air Force landete am Vormittag in Fuhlsbüttel vom tschechischen Militärflugplatz Prag-Kbely (LKKB) aus kommend. Nach dem Absetzen der Crew flog das ungewöhnliche Flugzeug wieder zurück.

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2601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Das 1991 gebaute, und somit knapp 29 Jahre alte Flugzeug, wurde ursprünglich in der Tschechoslowakei gefertigt und zunächst als CCCP-67671 registriert. Die nun 2601 registrierte L-410 ist eine von insgesamt 16 Stück in der Flotte der tschechischen Luftstreitkräfte und eine von insgesamt 1.200 produzierten Flugzeugen diesen Musters. Seit dem Jahre 1969 bis in die Gegenwart wird dieser Flugzeugtyp nun schon von der Firma Aircraft Industries (früher LET Kunovice) gebaut.

Swiss, HB-JPA

Swiss, HB-JPA

Nach insgesamt vier Test Flüge übernahm Swiss heute mit der HB-JPA ihren ersten A321Neo. Ähnlich wie bei der Mutter-Gesellschaft, Lufthansa, verfügt der A321Neo über die Cabin Flex Option welche die zweite Tür mit zwei Notausgangs Fenster über den Tragflächen ersetzt. Genau wie schon die A320Neo der Swiss, wurde auch dieser A321Neo mit der sogenannten Zorro-Maske um die Cockpit Fenster versehen. Insgesamt hat Swiss noch 7 weitere A321neos und 15 weitere A320Neo bestellt.

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HB-JPA at Hamburg – Finkenwerder
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Der A321-271NX mit der Baunummer (MSN) 9417 wird von zwei Pratt & Whitney PW1127G angetrieben und trägt den Namen „Stoos“. Insgesamt bietet der A321Neo Platz für 215 Passagiere und ist mit den gleichen Sitzen ausgetastet wie die A321Neo’s der Lufthansa.

Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Um die Reihe der besonderen Gäste am heutigen Morgen komplett zu machen, landete etwas später auch noch mit CN-MBH die Boeing 747-8Z5(BBJ) der marokkanischen Regierung in Fuhlsbüttel. Auch dieses Flugzeug wird bei der Lufthansa Technik in den nächsten Tagen/Wochen gewartet werden. Sein Weg führte den Vierstrahler heute vom Flughafen Rabat-Salé (RBA) über Spanien, Frankreich und die Beneluxstaaten nach Hamburg. Zuletzt war der Jumbojet vor einigen Monaten erst in Hamburg zu Gast (hier gehts zum letzten Artikel).

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Tobias Lietzke on netAirspace

Die mehr als neun Jahre alte Boeing wurde am 24. Mai 2012 als A6-PFA und unter dem Taufname „Al Emarat“ im amerikanischen Everett (PAE) an Presidential Flight aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeliefert. Doch zunächst wurde die Boeing nur zur Wichita McConnell Air Force Base (IAB) überführt. Ende Dezember des selben Jahres wurde die 747 dann nach Hamburg geflogen, um hier eine VIP Kabinenausstattung zu erhalten. Im Oktober 2017 übernahm dann die marokkanische Regierung die Maschine und gab ihr die Kennung CN-MBH.

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