Tibet Airlines, D-AVWD (B-30ER)

Tibet Airlines, D-AVWD (B-30ER)

Am frühen Abend absolvierte der nächste Airbus A319 (spätere Kennung B-30ER) mit der Baunummer (MSN) 9448 der Tibet Airlines seine Rejected Take Off Test (RTO) auf dem Airbuswerksflughafen in Finkenwerder. Dabei gibt das Flugzeug Schub wie bei einem regulären Start und bricht diesen nach einer gewissen Strecke ab und bremst. Dies vollzog der Airbus A319-115(SL) mit der Testkennung D-AVWD gleich zwei Mal auf der Bahn. Dieser Test ist meist der letzte vor dem Erstflug, der in einigen Tagen folgen müsste/könnte.

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D-AVWD at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die finale Kennung des Airbus A319 wird B-30ER. Allerdings schon wie viel Platz er bieten wird. Der Zweistrahler wird komfortabel acht Gästen in der Business- und 120 Passagieren in der Economy-Class Platz bieten.
Die im Jahre 2010 gegründete Tibet Airlines betreibt aktuell neben sechs Airbus A320 und fünf Airbus A330 noch 23 weitere Airbus A319 neben dem neuen Airbus heute in Finkenwerder mit der Testkennung D-AVWD.

Sundair, D-ASMR

Sundair, D-ASMR

Am späten Nachmittag landete wieder einmal ein Flugzeug der Sundair in Fuhlsbüttel. Der Airbus A320-214 mit der Registrierung D-ASMR kam aus von dem rumänischen Flughafen Iași (IAS) und brachte Erntehelfer nach Hamburg. Dabei nutzte der Airbus wider Erwarten die Landebahn 23. Anders als die anderen Flugzeuge in der Flotte der Airline aus Stralsund (deswegen Sundair), hat der Airbus gar keine Titel und Logo mehr im Leitwerk. Es halten sich bislang einige Gerüchte, dass nach D-ANNA (wir berichteten) auch D-ASMR eine Sonderlackierung in Kürze erhalten soll.

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D-ASMR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 14 Jahre alte Airbus A320 wurde am 12. Dezember 2005 im französischen Toulouse (TLS) als D-ABDB an Air Berlin ausgeliefert. Im Frühjahr 2012 wurde der A320 für drei Monate an OLT Express Poland vermietete, ehe er wieder zur Flotte der Air Berlin stoß. Gleiches geschah, nur für einen längeren Zeitraum, zwischen Mai 2016 und Oktober 2017. In diesem Zeitraum flog der Zweistrahler für Small Planet Airlines Germany. Nun sind mittlerweile alle drei ehemaligen Betreiber des Mittelstreckenflugzeugs insolvent und so kam es, dass der Airbus seit dem 15. Oktober 2018 als D-ASMR für Sundair mit 180 Sitzplätzen durch Europa fliegt. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft zwei Airbus A319 und insgesamt fünf Airbus A320.

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

Wer hätte gedacht, dass sich dieses besonderere Movement so schnell wiederholt? Denn am Morgen landete erneut mit EI-FGN eine Boeing 767-3BG(ER) der MIAT – Mongolian Airlines auf dem Airbuswerksgelände in Finkenwerder. Wieder brachte der Zweistrahler Schutzausrüstung aus der chinesischen Hauptstadt Peking (PEK) über Ulaanbaatar (ULN) nach Hamburg. Dabei nutzte die Boeing wie auch beim letzten Besuch die Bahn 23. Nach diesmal auch etwas mehr als drei Stunden Aufenthalt flog das Langstreckenflugzeug zurück in die Mongolei.

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EI-FGN at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ob es noch weitere Flüge mit dem aktuell umfunktionierten Passagierflugzeug nach Finkenwerder gibt, ist uns bislang nicht bekannt. In der Regel transportiert die knapp 20 Jahre alte 767 maximal 261 Passagiere in zwei Klassen. Zuvor flog das „Munkh Khaan“ getaufte Flugzeug für Balair, Sobelair und Ethiopian Airlines, bevor EI-FGN seit 1. Juni 2016 für MIAT – Mongolian Airlines fliegt.

Enter Air, SP-ENZ

Enter Air, SP-ENZ

Am heutigen Mittag landete wieder einmal eine Boeing 737 der polnischen Enter Air am Flughafen in Fuhlsbüttel. Das Flugzeug mit der Kennung SP-ENZ brachte vom rumänischen Airport Cluj (CLJ) Erntehelfer nach Hamburg, die von hier auf Norddeutschland verteilt werden. Zur Landung nutzte die Boeing 737-85F(WL) die Bahn 23. Nach einer runden Stunde Aufenthalt verließ der Zweistrahler den Airport wieder mit dem Ziel Kattowitz (KTW) in Polen.

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SP-ENZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 21 Jahre alte Boeing 737 wurde am 31. Januar 1999 im amerikanischen Renton (RNT) an die französische Euralair International ausgeliefert. Am 7. Juni 2004 übernahm Air Berlin die Maschine als D-ABBM. Mit dem 17. Januar 2011 übernahm schlussendlich Enter Air die 737 und stattete das Flugzeug, dass fortan als SP-ENZ fliegt, mit insgesamt 189 Plätzen aus (drei Sitzplätze mehr als zuvor).

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

Das Wochenende läutete am Morgen mal ein richtiges Highlight ein. Mit EI-FGN landete um kurz nach neun Uhr eine Boeing 767-3BG(ER) der mongolischen MIAT – Mongolian Airlines in Finkenwerder (XFW). Das zweistrahlige Langstreckenflugzeug kam aus der chinesischen Hauptstadt Peking (PEK) mit einem Zwischenstopp auf dem Chinggis Khaan International Airport (ULN) und brachte mehrere Tonnen Schutzausrüstung nach Hamburg. Nach dem Ausladen der Fracht soll die Boeing wieder zurück in die Mongolei fliegen.
In der Regel sind Flugzeuge der asiatischen Airline bislang nur in Berlin (TXL) und Frankfurt (FRA) anzutreffen, denn dort bestehen regelmäßige Routen nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei.

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EI-FGN at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die knapp 20 Jahre alte Boeing 767 wurde am 11. August 2000 im amerikanischen Everett (PAE) and die schweizer Balair ausgeliefert. Schon am 2. Juli 2002 wurde die 767 von der belgischen Sobelair übernommen, ehe sie schon am 30. Juli 2003 in die Flotte der Ethiopian Airlines wechselte. Dort wurde die Boeing am 27. November 2014 außer Dienst gestellt. Erst am 1. Juni 2016 übernahm die aus dem asiatischen Staat der Mongolei stammende MIAT – Mongolian Airlines EI-FGN und stattete das Flugzeug mit 24 Plätzen in der Business- und 237 Sitzmöglichkeiten in der Economy-Class aus. Zusätzlich zur irischen Registrierung erhielt die Maschine den Taufnamen „Munkh Khann“. Munkh Khann war der Enkel des berühmten Dschingis Khan dem Begründer der Mongolei und der vierte Herrscher des Landes zwischen den Jahren 1251 und 1259.

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EI-FGN at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Nachdem die Lockheed C-130H der Royal Moroccan Air Force wohl die Crew für CN-MBH brachte (wir berichteten), machte sich kurze Zeit später die Boeing 747-8Z5(BBJ) der marokkanischen Regierung auf den Rückweg nach Marokka. Nicht einmal eine Woche war der Vierstrahler nun zu einer kurzen Wartung bei der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel. Am Mittag hob der Jumbojet über die Bahn 33 ab und flog zum Flughafen Flughafen Rabat-Salé (RBA) in Marokko.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die knapp neun Jahre alte Boeing 747 kam am vergangenen Samstag im Austausch gegen die sich ebenfalls in der Werft befundene CN-RGA (eine Boeing 747-400). Wann CN-MBH wieder in einmal in Hamburg landen wird steht aktuell noch nicht fest. Da die 747-8 jedoch bei der Lufthansa Technik im Jahre 2012 ihre Kabinenausstattung erhielt, ist es durchaus wahrscheinlich den Jumbo in Zukunft noch einmal wieder zu sehen.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Royal Moroccan Air Force, CN-AOL

Royal Moroccan Air Force, CN-AOL

Für das nächste Highlight des Tages sorgte mit CN-AOL eine Lockheed C-130H Hercules (L-382) der Royal Moroccan Air Force. Die Hercules landete am späten Vormittag kurz nach der Global 6000 der Luftwaffe über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel nachdem sie vom marokkanischen Flughafen Rabat-Salé (RBA) gestartet war. Offenbar brachte der militärische Transporter die Crew für CN-MBH, die seit vergangenem Samstag in der Lufthansa Technik für eine kleine Wartung weilt (wir berichteten).

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CN-AOL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 42 Jahre alte C-130H im Juli 1977 an die marokkanischen Luftstreitkräfte ausgeliefert. Gebaut wurde das vierstrahlige Flugzeug im Lockheed-Werk im amerikanischen Marietta im US-Bundestaat Georgia. Seitdem fliegt die Hercules als CN-AOL für die Royal Moroccan Air Force. Zuletzt war im März vergangenen Jahres eine C-130 der Marokkaner in Hamburg zu Gast (wir berichteten).

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CN-AOL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Nach mehr als zwei Stunden Aufenthalt verließ die CN-AOL den Airport wieder. Dabei nutzte die Lockheed die Bahn 33 und rollte zuvor am GAT vorbei.

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CN-AOL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Deutsche Luftwaffe, 14+06

Deutsche Luftwaffe, 14+06

Und nahezu täglich grüßt aktuell das Murmeltier (oder die deutsche Luftwaffe). Denn am Vormittag stattete 14+06, eine Bombardier BD-700-1A10 Global 6000, der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung dem Airport einen Besuch ab. Anders als die anderen Besuche der Luftwaffe jedoch landete das kleine Flugzeug mit VIP Kabine und vollzog keinen Low Pass oder Touch and Go. Die Bombardier parkte auf Apron 2 und flog nach mehr als zwei Stunden Aufenthalt über die Bahn 33 wieder ab.

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1406 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst im Januar diesen Jahres wurde die Global 6000 aus Kanada nach Deutschland überführt. Hier in Hamburg erhielt sie weitere Ausstattungen, bevor sie an die Luftwaffe übergeben wurde und die militärische Kennung 14+06 erhielt.

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1406 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Sundair, D-ANNA

Sundair, D-ANNA

Am späten Nachmittag besuchte erstmalig die neue und einzige Sonderlackierung auf einem Flugzeug der Sundair den Hamburger Flughafen. Der Airbus A320-214 mit der Kennung D-ANNA landete vom rumänischen Flughafen Iași (IAS) kommend über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel. Grund für die erstmalige Landung dieses A320 war ein Charterflug der dringend benötigte Erntehelfer ins Land brachte.
Der Airbus trägt erst seit Februar diesen Jahres die „Katta macht Urlaub“-Sonderlackierung. Dahinter verbirgt sich der Reiseveranstalter Schauinsland Reisen (besitzt 50% der Sundair), der damit ein Animationskonzept in seinen Familienhotels bewirbt. Die Maskottchen – der Primat „Katta“, der Flamingo „Ingo“ und die Garnele „Adele“ – sind dabei auf dem Rumpf zu sehen. Zusätzlich ziert ein Kraken das Leitwerk des A320.

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D-ANNA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der etwas über 12 Jahre alte Airbus A320 wurde am 30. Oktober 2007 im französischen Toulouse (TLS) als D-ABDS an Air Berlin ausgeliefert. Am 4. Juni 2013 übernahm die frarnzösische Aigle Azur den Airbus ehe sie ihm im September 2019 ausflottete. Erst am 20. Februar diesen Jahres ging D-ANNA der Flotte der Sundair zu.

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Klammheimlich verließ am gestrigen Nachmittag die 16+02 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung die Lufthansa Technik nach ihrer Wartung. Offenbar hatte der Airbus A340 jedoch Sehnsucht nach der schönsten Stadt der Welt, denn schon am heutigen frühen Nachmittag schaute der Airbus A340-313 schon wieder in Fuhlsbüttel vorbei. Auf einem Trainings- bzw. Testflug setzte der Vierstrahler über die Bahn 15 zum Touch and Go an. Dabei setzt das Flugzeug wie normal zur Landung auf, rollt eine gewissen Zeit und startet dann wieder durch.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der bald 20 Jahre alte Airbus A340 wurde am 6. Oktober 2000 im französischen Toulouse als D-AIFB an die Lufthansa ausgeliefert. Am 10. Januar 2010 landete der Airbus in Hamburg, um hier bei der Lufthansa Technik eine VIP Kabinenausstattung zu erhalten um fortan für die Deutsche Luftwaffe hochrangige Politiker zu fliegen. Final übernommen wurde 16+02 dann am 4. Juli 2011 und erhielt dabei auch noch den Taufnamen „Theodor Heuss“.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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