Air China, B-6130

Air China, B-6130

Regierungsflugzeuge sind, auf Grund der hier ansäßigen Lufthansa Technik, in Hamburg nicht unbedingt selten, jedoch immer wieder ein Highlight. Obgleich der heutige Airbus A330-243 mit der Kennung B-6130 der Air China der Lufthansa Technik keinen Besuch abstattet. Grund für die Landung in Fuhlsbüttel aus Amsterdam (AMS) kommend ist wohl ein Besuch des chinesischen Vizeministerpräsidenten.

Um kurz nach 11 Uhr am Vormittag landete das Langstreckenflugzeug bei einsetzendem Regen über die Landebahn 15. Gegen Abend soll der Zweistrahler wohl den Airport wieder verlassen.

Aviation photo
B-6130 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Der elf Jahre alte Airbus A330 wurde am 23. Juni 2008 im französischen Toulouse (TLS) an Air China ausgeliefert. Er bietet 30 Passagieren in der Business-Class und 207 in der Economy-Class Platz. B-6130 befördert nicht ausschließlich hochrangige Politiker, sondern wird auch im normalen Liniendienst eingesetzt.

Aviation photo
B-6130 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Lufthansa, D-AIPA

Lufthansa, D-AIPA

Dass dieser Tag irgendwann kommen würde war absehbar, nun ist es jedoch so weit: Time To Say Goodbye, D-AIPA! Time To Say Goodbye zum ersten Airbus A320 der Lufthansa, der nun ausgeflottet wird. Am heutigen Mittag schaut der Zweistrahler noch einmal auf einem Abschiedsrundflug von Frankfurt (FRA) sowohl in Hamburg (HAM), als auch in Finkenwerder (XFW) in Form eines Low Passes (Vorbeiflug über die Runway in niedriger Höhe) vorbei. Dass dieser Flug nahezu zeitgleich auf das 50-jährige Airbus Bestehen fällt, kann nur die Ironie des Schicksals sein.

Somit verabschiedet sich das fast 30 Jahre alte Flugzeug in seinen wohlverdienten Ruhestand. Das Ende einer Ära und das Ende des ersten A320 mit den Buchstaben „AI“ in seiner Registrierung in der Flotte der Lufthansa. Das „AI“ in D-AIPA (und allen anderen Kennung mit „AI“) steht hierbei für „Airbus Industrie“.

D-AIPA

Der am 16. Oktober 1989 im französischen Toulouse (TLS) an die deutsche Lufthansa ausgelieferte Airbus A320-211 bietet 168 Passagieren Platz. Angetrieben von zwei CFM International CFM56-5A1 hört das Flugzeug seit seiner Auslieferung auf den Taufnamen „Buxtehude“ und flog ausschließlich für die Lufthansa. Größtenteils blieb der Airbus mit der Baunummer (MSN) 69 in seiner Laufbahn von größeren Zwischenfällen verschont. Nach seiner Ausflottung und seines letzten Fluges mit Passagieren am 29. Mai 2019 wird der Airbus wohl zerlegt und durch neuere sparsamere Flugzeuge von Airbus ersetzt.

So bleibt uns nur zu sagen: Danke für deine Dienste und in Hamburg sagt man Tschüss!

Aviation photo
D-AIPA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Global Reach Aviation, D-AGRA

Global Reach Aviation, D-AGRA

Ich will zurück nach Westerland… Das muss sich auch D-AGRA, eine Bombardier CRJ-200LR (CL-600-2B19) der deutschen Global Reach Aviation, gedacht haben. Denn das zweistrahlige Regionalflugzeug bedient heute und morgen eine Strecke nach Sylt (GWT). Warum das 50 Passagiere fassende Flugzeug diesen kurzen Weg auf sich nimmt, wissen wir aktuell leider nicht, vermuten jedoch einen Charterauftrag.

Aviation photo
D-AGRA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Die über 19 Jahre alte CRJ200 wurde am 29. März 2000 im kanadischen Montreal (YMX) an die slowenische Adria Airways ausgeliefert. Eine ganze Zeit lang trug die Bombardier dort die Sonderlackierung der Star Alliance. Am 3. August 2017 übernahm die deutsche ProAir Aviation den Zweistrahler und lies ihn seitdem von der dänischen Global Reach Aviation betreiben. Hier erhielt sie neben der Registrierung D-AGRA und den Taufnamen „Diana“.

Smartwings, N624XA

Smartwings, N624XA

Und schon wieder Smartwings… Die tschechische Airline präsentiert aktuell einen besonderen Gast nach dem anderen, so auch am heutigen Abend. Mit N624XA landete eine Boeing 737-86J(WL) der tschechischen Airline in Fuhlsbüttel. Die Besonderheit: Die Boeing ist erst seit zwei Tagen für Smartwings unterwegs. Zuvor flog das Flugzeug mit amerikanischer Kennung für Swift Air. Dementsprechend trägt die 737 auch noch eine andere Lackierung, denn nach der Übernahme des Flugzeugs durch Smartwings, blieb anscheinend nicht genügend Zeit die Lackierung anzupassen. So fliegt die Boeing aktuell in den Farben der Xtra Airways, einer ihrer vorherigen Betreiber, und sogar noch ohne Smartwings-Titel.

Das Mittelstreckenflugzeug bedient aktuell den Prag (PRG) – Hamburg – Göteborg (GOT) Kurs.

Aviation photo
N624XA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Die bald 18 Jahre alte Boeing 737-86J(WL) könnte einigen Leuten doch schon bekannt sein, denn am 6. Oktober wurde sie als D-ABBB im amerikanischen Renton (RNT) an Air Berlin ausgeliefert. Am 17. Dezember 2012 übernahm die russische Orenair das Flugzeug, bevor es am 14. Mai 2015 zur amerikanischen Xtra Airways ging. Dort wurde auch die Konfiguration von 186 Plätze auf 168 Plätze geändert. Am 15. März 2018 fand die Boeing den Weg in die Flotte der ebenfalls amerikanischen Swift Air. Im folgenden Jahr sicherte sich über die Sommermonate Smartwings schon einmal die Dienste der 737. Auch damals behielt sie die Kennung N624XA bei.

Brussels Airlines, OO-SNE

Brussels Airlines, OO-SNE

Dass die belgische Brussels Airlines einige ihre Flugzeuge mit auffallenden Sonderlackierungen versieht ist hinlänglich bekannt. Neben der Aerosmurfs (OO-SND), Amare (OO-SNF), Trident (OO-SNA), Magritte (OO-SNC) und Rackham (OO-SNB) gesellt sich nun mit Bruegel (OO-SNE) ein sechster Airbus A320 in die Reihe der „Belgian Icons“ der Brussels Airlines. Diese Reihe an Sonderlackierungen beschreibt in liebevoller Art und Weise ikonische belgische Persönlichkeiten oder Besonderheiten auf die das deutsche Nachbarland besonders Stolz ist.

Die neuste Lackierung wurde auf OO-SNE, einem Airbus A320-214, angebracht und zeigt die Bilder eines des talentiertesten Künstlers des 16. Jahrhunderts: Pieter Bruegel. Auf humorvolle Art und Weise fing der talentierte Maler das Leben auf der belgischen Landbevölkerung ein. Auf Grund seines Beitrags zur belgischen Kunstgeschichte hat Brussels Airlines ihm nun die Lackierung des A320 gewidmet. Es brauchte 19 Tage, 508 Liter Grundierung und Farbe, 140 Liter Klarlack, sowie 30 Farben und 1615 Arbeitsstunden bis die Meisterwerke des Pieter Bruegel auf dem Airbus angebracht waren.

Am heutigen frühen Abend fand dieses sehr auffällige Flugzeug nun den Weg von Brüssel (BRU) zum ersten Mal in dieser ikonischen Lackierung den Weg nach Fuhlsbüttel. Leider spielte das Wetter nicht mit.

Aviation photo
OO-SNE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Der etwas über neun Jahre alte Airbus A320 wurde am 17. Mai 2010 im französischen Toulouse (TLS) an Air Arabia ausgeliefert. Zu diesem Zeitpunkt bot der Zweistrahler 160 Passagieren Platz. Am 18. März 2016 übernahm schließlich Brussels Airlines den A320, stattete ihn mit 180 Plätzen aus, gab ihm die Kennung OO-SNE und lackierte ihn schließlich im Mai diesen Jahres mit der einzigartigen Sonderlackierung.

Neos, I-NEOS

Neos, I-NEOS

Eine Neos die nach gar keiner aussieht… So lässt sich die heutige Boeing 737-86N(WL) der italienischen Neos gut beschreiben. Der Zweistrahler bediente heute im Zuge der Kreuzfahrtcharter die Strecke Hamburg – Mailand (MXP). Auffällig war dabei, dass die Boeing nicht die typische hellblaue Farbgebung der Neos trug, sondern weiß mit blauem Leitwerk und gemusterter Triebwerksverkleidung lackiert ist.

Grund für die auffällig unauffällige Lackierung der 737 ist bisher das Versäumnis die Boeing nach einem Betreiberwechsel umzulackieren. Die Farben stammen vom vorherigen Betreiber Samoa Airways. Lediglich die Titel auf dem Rumpf und das Logo auf dem Leitwerk wurden entfernt. Geblieben ist, Gott sei Dank, die schöne Musterung auf der Triebwerksverkleidung.

Aviation photo
I-NEOS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Die über 17 Jahre alte Boeing 737 wurde am 28. Februar 2002 im amerikanischen Renton (RNT) an die italienische Neos übergeben. Im November 2017 ging es mit der Registrierung I-NEOS zur Flotte der Samoa Airways. Seit dem 1. April 2019 fliegt die Boeing nun wieder in der Flotte der Neos und trägt sowohl immer noch ihre Ursprungsregistrierung I-NEOS, als auch (wieder) ihren Taufnamen „Città di Milano“.

Lufthansa, D-AIEA

Lufthansa, D-AIEA

Nachdem der erste Airbus A321NX für die Lufthansa Anfang April seinen Erstflug absolvierte (wir berichteten), ist das Flugzeug mit der Kennung D-AIEA nun seit einigen Tagen in Diensten der größten deutschen Airline. Zunächst wird der erste A321neo für die Lufthansa innerdeutsch eingesetzt. So kam es am heutigen Mittag bereits zu einem wiederholten Besuch des Zweistrahlers am Hamburger Flughafen. Der Airbus A321-271NX bediente dabei die Strecke Hamburg – Frankfurt (FRA).

Aviation photo
D-AIEA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Ausgeliefert wurde der A321 erst am 4. Mai diesen Jahres an Lufthansa. Angetrieben von zwei Pratt & Whitney PW1133G fliegt der Airbus in der Flotte der deutschen Airline unter dem Taufnamen „Aachen“.

American Airlines, D-AVXI (N403AN)

American Airlines, D-AVXI (N403AN)

Dass American Airlines am Hamburger Flughafen flog ist leider schon Jahre her (mehr dazu). Jedoch kommt es ab und zu vor, dass ein Airbus aus Finkenwerder, der für American Airline bestimmt ist, am Hamburger Flughafen auf seinem Erstflug einen Low Approach absolviert. Am heutigen Vormittag vollzog ein A321 mit der Testregistrierung D-AVXI, zukünftig N403AN, seinen Erstflug. Der Airbus A321-253NX flog gegen Ende des Erstflugs die Bahn 23 an und kehrte darauf nach Finkenwerder (XFW) zurück.

Aviation photo
D-AVXI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Der Airbus mit der Baunummer (MSN) 8780 wird noch den ein oder anderen Testflug absolvieren, bevor er an die amerikanischen Airline übergeben wird und dort die Registrierung N403AN erhält.

K5-Aviation, D-APWG

K5-Aviation, D-APWG

Nach dem Regen kam heute Morgen zwar nicht die Sonne, aber ein Airbus A318-112(CJ)Elite der deutschen K5-Aviation an den Flughafen. Das ehemals kleinste Flugzeug im Portfolio von Airbus landete um kurz vor Neun am Morgen über die Landebahn 33. Gestartet war der komplett weiße A318 mit der Kennung D-APWG in München (MUC). Grund für den Besuch dürfte ein Aufenthalt in der Lufthansa Technik sein, die schon vor einigen Wochen einen A319 der K-5 Aviation betreute.

Aviation photo
D-APWG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Der etwas mehr als elf Jahre alte Airbus hob das erste Mal am 15. Februar 2008 in Finkenwerder (XFW) ab. Eigentlich für Comlux Aviation bestimmt, wurde die Kabine des A318 von März 2008 bis Ende 2008 in Hamburg ausgestattet. Am 16. Januar 2009 übernahm dann Comlux Malta den Jet in VIP Ausstattung. Ab dem 6. November 2013 flog der Zweistrahler für die taiwanesische Minth Group die das Flugzeug für EVA Airways betrieb. Seit dem 1. August 2018 gehört der kleine Airbus zur Flotte der K5-Aviation und trägt die Registrierung D-APWG.

Airbus, F-WBXS

Airbus, F-WBXS

So einen Menschenauflauf hat Finkenwerder lange nicht mehr erlebt. Durch diverse Berichterstattung unterschiedlichster lokaler Medien angelockt, warteten hunderte Schaulustige im einsetzenden Regen am heutigen Nachmittag auf die erste Landung der Airbus A330-743L Beluga XL. Mit F-WBXS landete die zweite Beluga XL nun erstmalig in Finkenwerder. Vor einigen Monaten stattete die erst gebaute Beluga XL XFW durch eine Low Pass einen Besuch ab.

Aviation photo
F-WBXS at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Das 63 Meter lange und über 18 Meter hohe Transportflugzeug befindet sich aktuell noch in der Zulassung. Für Abfertigungstests ist der große Bruder der kleineren in die Jahre gekommenen Beluga nun in Finkenwerder.

Aviation photo
F-WBXS at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Gekommen war der Zweistrahler aus dem französischen Toulouse (TLS), flog zunächst Richtung Großbritannien, ehe die Beluga XL Kurs auf Finkenwerder nahm. Nach der Landung wurde das Flugzeug standesgemäß mit Wasserfontänen der Flughafenfeuerwehr begrüßt.

Aviation photo
F-WBXS at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Die Expansion von Airbus machte eine Entwicklung eines größeren Transportflugzeuges als die bisherige Beluga nötig. Die nun auf Basis eines Airbus A330 entwickelte Beluga XL schafft es beispielsweise zwei Flügel für den Airbus A350 zwischen den Produktionsstätten zu transportieren. Bisher war nur ein Flügel pro Beluga möglich. Die heutige F-WBXS ist die zweite bislang flugtüchtige A330-743L Beluga XL. Airbus wird insgesamt sechs dieser Großraumtransporter bauen.

1 2 3 4